Der Tod gehört zum Leben. Mit den Augen des Glaubens betrachtet, ist er die Tür zum ewigen Leben. Dabei ist gerade im Tod der christliche Glaube am meisten herausgefordert und zeigt auch die größte Kraft des Trostes.
Bei Eintritt eines Todesfalles dürfen Sie uns jederzeit anrufen. Die Formalitäten regeln die Angehörigen mit einem Bestatter. Sollte der Tod zuhause eingetreten sein, kommen wir auf Wunsch gerne auch zu einer Aussegnung ins Haus, die vor der Abholung des Verstorbenen durch den Bestatter erfolgen kann. Pfarrer oder Diakon besuchen vor dem Trauergottesdienst die Angehörigen und bereiten mit ihnen den Gottesdienst und die Beerdigung vor. Auch nach der Beerdigung stehen sie den Trauernden als Weggefährte zur Verfügung. Der Trauergottesdienst findet gewöhnlich in der Friedhofskapelle statt.
Am Sonntag nach dem Begräbnistag werden wir dann beim Pfarrgottesdienst namentlich unserer Verstorbenen gedenken. Weiter feiern wir in einem Gemeindegottesdienst das 40-Tage-Gedenken zu dem wir die Angehörigen gesondert einladen.
In unseren Kirchen haben wir eine Trauerecke eingerichtet. Ein Sterbebildchen erinnert an die Verstorbenen. In einem sog. Totenbuch halten wir die Namen und das Sterbedatum unserer Verstorbenen fest. Dies liegt ebenfalls dort auf.
Einmal im Jahr laden wir die Angehörigen der Verstorbenen des vergangenen Jahres zu einem Gedenkgottesdienst ein, bei dem für jede(n) Verstorbene(n) eine Kerze an der Osterkerze brennt und eine Rose am Altar aufgesteckt wird.
Ein Kreis von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen möchte den trauernden Angehörigen zur Seite stehen und begleitet auf Wunsch die Trauernden in dieser Zeit des Abschieds.
Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich an unsere Pfarrbüros.