Im Buch der Psalmen lesen wir: „Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, sind es achtzig“ (Ps 90,10a).
Je älter man wird, desto deutlicher spürt man, was die Redewendung meint: „Kinder, wie die Zeit vergeht“. Aus den Zifferblättern mancher Uhren steht mit recht: „ Tempus fugit – die Zeit flieht“. Die Jahre kommen und gehen.
Es kommt auf die „gelebte Zeit“ an. Auf das, was wir in der Zeit tun. Es kommt darauf an, wie wir unsere Zeit ausfüllen, was darin geschieht; schließlich kommt es auf den Sinn an gelebt zu haben. Von der „gelebten Zeit“ merken wir meistens nicht viel. Normalerweise leben wir so dahin.
Liebe Brüder und Schwestern, nutzen wir die Zeit, die uns Gott gibt. Wir beginnen das Jahr 2012. Es geht darum. dass wir die Zeit unseres Lebens so ausfüllen können, dass wir am Ende unserer Tage sagen können: „Ich hab wirklich gelebt.“
Mit freundlichen Grüßen
Euer Pfarrer
Marek Pokorski